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Ingo Wenske

Ausstellung 27.01. – 3.03.2007
Fotografie mit Einsatz von Kunstlicht, Berlin 2000
Fotografie, Berlin 1998
Fotografie, Berlin 1999

Biografie

1955 geb. in Berlin
Autodidakt der Fotografie
Mitglied der Kreuzberger Fotografenvereinigung
seit 1981.
Eigene Fotoausstellungen in Berlin in den Jahren
1984, 1985, 1988 und Ausstellungen mit Mitgliedern
der Fotografenvereinigung Kreuzberg 1983, 1986,
1993, 1996.
Arbeiten für verschiedene Auftragsgeber z.B.
Pan Am, Apollo Optik, Deutsche schallplatten GmbH,
Navtec, Projektron, Objekte für Kunstkataloge.

Ingo Wenske lebt und arbeitet in Berlin.

Seit 1988 Spezialisierung auf audiovisuelle
Projektionen mit bis zu 6 Diaprojektoren auf
Großbildleinwänden mit Dias.
Teilnahme an Seminaren der AV Akademie in
München bei Julien Biere.
Erste Dia AV–Veranstaltung in Berlin, Oktober 1990,
in einem dafür gemieteten Kino mit freien,
nicht-kommerziellen Produktionen.
Teilnehmer an audiovisuellen Festivals in Hamburg,
München und Nürnberg.
Dia AV-Produktionen auf der Berliner Fotomesse
1996, 1997 und 2000 durch Sponsoring von Kodak
und Fuji. Präsentation von mehren Produktionen
in der Melanchthonkirche, Berlin, mit anderen Autoren.
2004 Wechsel von analoger auf digitale
Projektion.
2005 Digital-Produktion „Im Land der Nabatäer“ über
vorchristliche Geschichte bzw. Kultur Jordaniens.

Ingo Wenske:

"Schon in den ersten Jahren in denen ich
mich mit Fotografie befasste, war die Nacht
in der Großstadt ein bevorzugtes Thema.

Ganz unterschiedlich erscheinen mir die
verschiedenen Stadtareale.
Hier Firmenrepräsentanzen und
Verkaufsboulevards im durchgestylten
Lichtglanz, dort die Straßen und Plätze,
die mehr oder weniger schemenhaft oder
ganz in der Dunkelheit verschwinden.
Besonders die Orte, die tagsüber noch gut
besucht oder überfüllt sind – bei Nacht
abgeschieden, einsam und leer – wecken
meine fotografische Aufmerksamkeit.
Morbide oder vernachlässigte Regionen
habe ich experimentell ausgeleuchtet, um sie
als „Un-Orte“, als Plätze des für mich
Besonderenhervorzuheben.

Das in der Nacht eingeschränkte menschliche
Sehvermögen nimmt Räume anders wahr.
Umrisse von Häusern und Stadtteile erhalten
in der Dunkelheit eine andere Gewichtung
und bedürfen der Orientierung. Auch Farben
werden in der Betrachtung von Nachtfotos
oft erst bewusster wahrgenommen.
Ich glaube, mein Interesse an der
Nachtfotografiewird nie enden.

Auch wird die Großprojektion zum Thema
Nacht, auf die ich mich spezialisiert habe,
weiterhin ein Schwerpunkt meiner
Arbeit sein."

Fotografie, Berlin 2006
Fotografie, Berlin 1990
Fotografie, Berlin 1996